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Dysarthrie/Dysphagie

 
 
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Als Dysarthrie wird eine Störung des Sprechens bezeichnet, die auf einen erworbenen Hirnschaden zurückgeht, etwa ein Schädel-Hirn-Trauma, ein Schlaganfall oder z.B. die Parkinson'sche Krankheit. Sie wird dementsprechend unterschieden von Sprechstörungen, die z.B. auf eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte oder auf kindliche Entwicklungsstörungen zurückgehen. Die Dysarthrie betrifft das Miteinander von Atmung, Stimmgebung und Bewegung der Sprechorgane (Lippen, Zunge, Gaumensegel, Kehlkopf). Dadurch wird das Sprechen unverständlich, ohne dass der Patient eine Störung der Sprachfähigkeit oder des Denkens hat.

Behandlungsziel bei der Therapie der Dysarthrie ist die größtmögliche Wiederherstellung der Verständlichkeit. Dazu werden individuell abgestimmte Übungsprogramme durchgeführt, die sich nach der Grunderkrankung und der Ausprägung der Sprechstörung richten. So kommt bei der Behandlung der Dysarthrophonie bei der Parkinson'schen Erkrankung vornehmlich das eigens für diese Patientengruppe entwickelte Verfahren des Lee Silverman Voice Treatments (LSVT™) zum Einsatz.

Neben den Aphasien und Dysarthrien werden im SBBZ alle Sprech-, Sprach- und Schluckstörungen behandelt, die im Rahmen neurologischer Erkrankungen auftreten können. Dazu zählen etwa Stimmbandlähmungen oder auch Schluckstörungen, also Dysphagien nach Hirnschädigung, die wegen der möglichen Gefahr einer in Folge auftretenden Lungenentzündung dringend behandelt werden müssen.